Was wollen wir, wenn alles möglich ist? Das Orakel
Szenisches Konzept
Vier Reisende mit Gepäck nähern sich dem Orakel, das durch einen schwarz verhüllten Kubus symbolisiert wird. (Auftrittsmusik) Sie enthüllen den Kubus und stellen nacheinander vier Fragen. Das Orakel wird mit drei Darstellern gelöst.
Jede Frage löst eine Kommunikation unter den drei Personen aus, deren Sinn dunkel bleibt: Ein Darsteller lauscht in eine Muschel und erklärt in Gebärdensprache, was er "gehört" hat, ein Dolmetscher im Rollstuhl flüstert einem blinden Mann die Botschaft ins Ohr, der Blinde schreibt mit seinen weißen Stock den gehörten Text auf den Boden. Seine Nachrichten erscheinen auf Screens in Brailleschrift.
(In Wirklichkeit handelt es sich jeweils nur um eine Wiederholung der Fragen).
Am Ende der Szene gehen die vier Fragenden zu ihren jeweiligen Seiten ab. Der Kubus verschwindet mit den Akteuren des Orakels wie von Zauberhand ins Off. (Abgangsmusik und Musik für Kubus)
Mitwirkende: 3-4 Fragende sowie je ein blinder, ein gehörloser und ein/e körperbehinderte/r Darsteller/in
Spieldauer: ca. 2:00
Alternativ: Was wollen wir, wenn alles möglich ist?
Fadeout
für zwei Rapper
Länge: ca. 2:30
Willst du nicht Gen?
Bleibst du steh’n?
Wohin Gen?
Wohin Gen?
General: Genial
Wo fängt Genesung an?
Schon vor den ersten Weh’n?
Wohin Gen?
Wohin Gen?
Können unsre Kinder noch
Natürlich in die Zukunft gen?
Wohin Gen?
Wohin Gen?
Perfekt geformt
Genau genormt
Generation: genial
Wohin Gen?
Genom und Genital
Genug genervt
Genug geniert
Die Genesis wird generiert
Heile Heile Segen
Wer braucht schon Leid zum Leben
Nur gesund oder
Gen wir noch weiter?
Mensch, quo vadis?
Gibt es ein Ins-Kino-Gen?
Blackout




